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App Store Optimierung: Dos and Donts Empfehlung

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App Store Optimierung: Tipps App Store Optimierung: Tipps istock.com

ASO steht für App Store Optimization - das Durchführen einer App-Store-optimierenden Marketing Strategie, welche der Suchmaschinen-Optimierung ähnelt. Die Optimierung einer App bedeutet, dass diese in den Suchmaschinen der App Stores, wie dem Google PlayStore oder dem Apple AppStore, eine möglichst optimale Platzierung erreicht. Aktuelle Statistiken beschreiben, dass 0.1% der Apps einen Download-Anteil von 50% erzielen. Eine gute Platzierung in einer Kategorie, in den redaktionellen Empfehlungen oder oder in den Top-100-Charts bedeutet, dass sich durch diese äußerst wirksame Werbemaßnahme die Download-Zahlen immer weiter erhöhen. Eine hohe Platzierung generiert schnell eine Eigendynamik, wodurch Downloads und damit Umsätze stetig steigen.

Nach Statistiken suchen 63% der Smartphone-Nutzer Ihre Apps über den integrierten App Store. 53% folgen den Ratschlägen und Empfehlungen von Freunden und bekannten. Ein geringer Anteil von jeweils unter 20% wählt die App aufgrund von Zeitungen, Webseiten und anderen Werbemaßnahmen. (Quelle: Nielsen)

 

Tipps für gute App Store Optimierung

Die Bewertung einer Platzierung einer eingereichten App erfolgt nach einem nicht veröffentlichtem Algorithmus. Dieser Algorithmus ist ein Kochrezept mit verschiedenen Zutaten, mit unterschiedlichen Mengenverhältnissen. Soll heißen - mehrere Faktoren sind maßgeblich für eine Platzierung auf den vorderen Plätzen verantwortlich. Dabei sind manche Kriterien weniger zu gewichten als andere:

Suche nach Keywords

Für Beschreibungstexte, Titel und andere Inhalte sollten ähnlich wie bei der Suchmaschinenoptimierung treffende Keywords gefunden werden. Diese sollten den Inhalt der App und die Suchbegriffe der Kunden gut treffen. Für die Evaluierung der Keywords eignen sich Werkzeuge wie das Google-Keyword-Tool. Diese Keywords sollten zu einer gewissen Dichte in die beschreibenden Texte integriert werden, ohne dass dabei die Texte künstlich und rein Keyword optimierend wirken.

Richtigen App Titel

Der Titel der App gibt Hinweise auf den Inhalt der App. Idealerweise ist der Titel selbst bereits aussagekräftig. Gilt es eine App für Gebrauchtwagen-Anzeigen zu vermarkten, so ist es vorteilhaft, wenn sich der Name Auto im Titel der App befindet. Dadurch ergibt sich automatisch zu einer besseren Position, wenn Nutzer im App Store nach dem Stichwort Auto suchen. In diesem Zusammenhang sind längere App Namen oft hilfreich, da sie Suchbegfriffe per se öfter treffen können. Um das Auffinden im Store weiter zu erleichtern, ist die Einordnung ist die richtige Themen-Kategorie sehr wichtig.

Treffende Beschreibungstexte

In erster Linie sollten die Beschreibungstexte der App den Inhalt auch treffen. Meist lesen potentielle Kunden die ersten Zeilen des Beschreibungstextes, um zu erfahren, ob die App auch genau den gewünschten Funktionsumfang liefert. Erst an zweiter Stelle steht die Integration möglicher Keywords. Wichtig ist auch die Lesbarkeit der Beschreibung: Formatierte Texte mit Überschriften und wenigen Bullet-Points erleichtern das Beurteilen der Anwendung.

Wahl des App Icons

Das App Icon hat keine direkten Auswirkungen auf die Platzierung im App Store, was die Bewertung durch den Suchalgorithmus betrifft. Es gibt aber bereits Studien, die besagen, dass der potentielle Kunde binnen der ersten drei Sekunden über die App entscheidet, welcher er herunterladen wird. Und genau dafür ist die Wahl eines ansprechenden App Icons entscheidend, da es neben dem Titel der App ein Blickfang in der Ranking-Liste ist. Um möglichst wirksame App Icons zu erstellen, sollten diese keine Texte beinhalten, simpel gestaltet sein, zur App passend, keine Gloss-Effekte beinhalten und den Inhalt der App bildhaft darstellen.

Screenshots, Promo-Grafiken und Videos

In den App Store gibt es die Möglichkeit die Präsentation der Anwendung wirksam mit Bildern, Screenshots und Promo-Grafiken zu unterstützen. Diese Möglichkeit sollte nicht ungenutzt bleiben. Insbesondere auf der Webseite von iTunes und GooglePlay werden die Bilder und Banner prominent dargestellt und ziehen die erste Aufmerksamkeit der Kunden auf sich. Weiter werden Apps mit vollständigen Beschreibungen durch den Bewertungs-Algorithmus bevorzugt. Für die Bilder gilt gleiches wie für das App-Icon: Schlicht, aussgekräftig, professionelles Grafikdesign - hingegen sind hier wenige beschreibende integrierte Wörter erlaubt. Insbesondere Videos bieten die Möglichkeit die Funktionalität einer App zu beschreiben.

Qualität der App

Einer der wichtigsten Faktoren für das Ranking ist die Qualität der App. Nur wenn die Nutzer der App auch zufrieden sind, werden sie diese weiter nutzen, gute Bewertungen abgeben, empfehlen und nicht deinstallieren. GooglePlay beispielsweise misst die Anzahl der aktiven Installation und der Deinstallationen einer App. Stürzt eine App häufig ab, ist sie fehlerhaft oder liefert erst garnicht der erwartenden Funktionsumfang, so werden Nutzer die App schnell wieder vom Smartphone entfernen und im schlimmsten Fall noch eine negative Bewertung hinterlassen. Die AppStore werden genau dies bei Beobachtung hart abstrafen.

Die Style Guidelines befolgen

Sowohl von Apple als auch von Google gibt es Style Guidelines. Insbesondere Apple gibt hier strikte Vorgaben für die Entwicklung einer iOS-App vor. Das beinhaltet die Verwendung von vorgegeben grafischen Controls und das Verbot wiederum andere Elemente zu nutzen. Bei Googles Android sind die Guidelines eher wichtige Empfehlungen - hier gibt es keine Prüfung der App vor einer eigenhändigen Veröffentlichung. Die Nutzer erwarten immer mindestens, dass die App genau die Funktionalität liefert, welche sie verspricht. Entscheidend für einen guten Eindruck ist ein gutes App-Design. Werden native Grafiken verwendet, so fühlen sich Nutzer "zu Hause" und können durch die bekannten Controls einfach durch die App navigieren. Beispiel: In Android sollte neurliche ActionBars statt veralteter TabActivitys verwendet werden.

Gute Bewertungen

Gute Bewertungen sind das A und O. Gute Bewertungen alleine verbunden mit einer hohen Downloadzahl werden alleine reichen, um die gewünschte App auf den vorderen Plätzen zu platzieren. Werden alle Tipps  beachtet und die App genügt einer hohen Qualität, so stellen sich gute Bewertungen von alleine ein. Das Feedback der Kunden hat oberste Priorität. Beschwerden von Kunden sind oft gute Verbesserungsvorschläge. Z. B. in Googles PlayStore kann man ab einer gewissen DownloadZahl im Store eine textuelle Antwort zu einer Rezension abgeben und Kunden oft zu einer verbesserten Bewertung bewegen.

Angemessene Preisgestaltung

Wenn eine App zu teuer ist, so wird sie weniger Kunden finden. Insbesondere wenn es bereits gute und kostenlose Alternativen gibt. Die Anwendung sollte daher einen Mehrwert bieten, der nirgends sonst kostenlos erhältlich ist. Hohe Preise werden die Kunden meist nur abschrecken. Die Preis von Apps mit nur wenigen Euro bei teilweise hohem Entwicklungsaufwand sind vergleichen mit üblicher Software als sehr gering zu betrachten. Wird ein Preis über fünf oder sogar zehn Euro abgerufen, so sollte es sich um eine einmalige und umfangreiche App handeln, dessen Kundenstamm potentiell auch zahlungsbereit ist. Um das Problem der Markteintrittsbarriere zu überwinden, bieten sich weitere Zahlmodelle an: Demo Versionen, Light Versionen, In-App-Purchase von nicht freigeschalteten Features und Abo-Modelle. Auch durch das Einblenden von Werbebanners lässt sich eine App monetarisieren. Derartige Gratis-Strategien sollten allerdings beschieben werden: Kunden wollen nicht durch versteckte Kosten überrascht werden.

Sichtbarkeit im World-Wide-Web

Hat Ihre App-Seite auf iTunes bzw. GooglePlay und die Webseite des eingetragenen Publishers einen hohen Sichtbarkeitsindex, wird die App im Ranking bevorzugt. Das soll bedeuten, dass weitere Marketing-Maßnahmen, wie das Bewerben der App in Zeitschriften, auf Twitter und auf Facebook auch zusätzlich Einfluss auf die App Store Optimierung hat. Grundsätzlich gilt: Je mehr Traffic die Seite zu verbuchen hat, desto besser. Das Erreichen eines hohen Sichtbarkeitsindex ist beispielsweise wegen eines externen Link-Aufbaus ein fortaufender und kostenaufwendiger Prozess.

Vewendung moderner ASO Werkzeuge

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass es bereits diverse Software-Lösungen gibt, welche sich dem ASO widmen. Diese automatisieren den Optimierungsprozess und bieten nützliche Werkzeuge. Beispiele für hochwertige und gote Software sind Appstorerankings, Freshrankings und Appnique.

 

 

 

DONTs der App Store Optimierung

Nach Einhaltung der obigen Empfehlungen kann fast nichts mehr schief gehen. Das heißt, dass die Qualität der App hervorragend ist, die Preisgestaltung stimmt und alle Metadaten gut gewählt sind. Einige Fallstricke sollten jedoch trotzdem vermieden werden.

Kaufen von Reviews

Es gibt Möglichkeiten Reviews und Downloads in den Stores zu erwerben. Hiervon ist dringend abzuraten. Googles und Apples Algorithmen können die gefälschten Koten der Anbieter oft ermitteln. Damit droht eine harte Abstrafung des Rankings, sowie die nachträgliche Entfernung aller Downloads und Bewertungen. Gleiches gilt natürlich auf für den Einkauf von unseriösen Backlinks auf die entsprechenden Webpages: Auch diese können enttarnt werden.

Künstliche Optimierung

Die Integration von Keywords in die Beschreibungstexte sollte bedacht vorgenommen werden. Ist die Keyworddichte zu hoch oder die Texte wirken generiert oder künstliche wird das Ranking ebenso abfallen. Auch sollten Maßnahmen wie das Einbetten von Keywords in den Hintergund keinen Gedanken wert sein.

Mangelnde Wartung

Eine App sollte regelmäßig Updates erhalten, so dass die Kunden sehen, dass Verbesserung stattfinden und Feedback ernst genommen wird. Sind Mängel in der Funktion oder sogar Erreichbarkeit der app zu erkennen sollten diese korrigiert werden. Im besten Fall sollte Kundenwünsche durch Reviews umgesetzt werden, indem der Funktionsumfang erweitert wird.

Fehlende Qualitätssicherung

Eine App sollte immer professionell getestet und nicht voreilig veröffentlicht werden. Abstürze führen zu negativen Bewertungen, welche sehr schwer wiegen. Wenn erstmal eine hohe Anzahl negativer Bewertungen erreicht ist, wird es sehr schwer wieder eine gute Position zu erzielen. Eine App mit wenigen Downloads aber guten Bewertungen kann so schnell besser ranken als eine App mit vielen Downloads aber auch vielen negativen Bewertungen.

Schlechtes Grafikdesign

Gutes App-Design ist das A-und-O einer guten App. Oft bewerten Nutzer die Qualität einer App nach deren Grafik. Dass sie überhaupt reibungslos funktioniert ist nur mindeste Anforderung.

 

Falls Sie an einer App Store Optimierung für Ihre individuelle App interessiert sind, kontaktieren Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">'+addy_text87732+'<\/a>'; //--> oder hier

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